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Wenn man einen Kredit mit einer höheren Summe abschließt, sollte man sich ernsthaft über eine Restschuldversicherung Gedanken machen. Auch wenn man selbst einen Kredit gewährt bekommen hat, aber weiß, dass man Risiken in Sachen Lebenssituation oder aber auch in der Einkommenssituation bekommen könnte, ist eine Restschuldversicherung sicherlich ratsam.
Wann tritt eine Restschuldversicherung ein und wie tritt sie ein?
Die Restschuldversicherung tritt immer dann in Kraft, wenn der Kreditnehmer ausfallen sollte und andere Personen unter diesem Ausfall zu leiden haben. Wird also ein Kreditnehmer arbeitsunfähig oder stirbt, tritt die Restschuldversicherung ein und sichert so der nachgebliebenen Familie den weiteren Aufenthalt im eigenen Haus, ohne dass diese die Zahlungen weiter tragen müssen. So kann man die Familie absichern und gleichzeitig bekommt der Kreditgeber sein Geld zurück. Es entsteht also gerade bei hohen Summen eine Absicherung mit einer Win-Win Situation im schlimmsten Fall. Natürlich hofft man nicht diese Restschuldversicherung in Anspruch nehmen zu müssen, doch sie gibt einem auf jeden Fall eine gewisse Ruhe und lässt einem Kreditnehmer und auch einem Kreditgeber Kraft zum Atmen.
Beispielfälle zur Rechtsschutzversicherung
Eine Familie schließt einen Kredit ab, mit dem sie sich ein Haus finanzieren will. Die Kreditsumme beträgt dabei 300.000 EUR . Nur der Mann ist berufstätig, wobei er 38 Jahre alt und sie 36 Jahre alt ist, und haben 3 Kinder. In genau einem solchen Fall sollte man sich auf jeden Fall für eine Restschuldversicherung gegen den Tod des Erwerbstätigen versichert, zu entscheiden. Der Kredit umfasst eine sehr hohe Summe, die nach dem Todesfall oder aber auch wenn der erwerbstätige Teil der Familie erwerbsunfähig wird nicht gestemmt werden kann. Wenn man aber eine Restschuldversicherung gegen den Todesfall und die Erwerbsunfähigkeit abschließt, ist die Tilgung der Restschuld des Kredites gesichert. Natürlich kostet eine Restschuldversicherung immer Geld. Deshalb muss man sich schon vorher gut überlegen, gegen was man sich versichern will und gegen was nicht. Je mehr Leistungen man absichert, desto teurer wird die Versicherung. Wenn man einen Kredit mit hoher Summe abschließt, wird die Versicherung auch teurer sein als bei einem Kredit mit niedriger Summe, wobei man errechnen muss, ob sich die Restschuldversicherung bei einem Kredit mit niedriger Summe überhaupt lohnt. Meist tut sie das bei einem Kredit mit niedriger Summe nicht. |